Die Droge wird in kaltem Wasser in einem bedeckten Gefäß angesetzt, bei mäßiger Hitze bis zu 30 Minuten erhitzt, kurz aufgekocht, durch ein Sieb abgegossen und der noch warme Kräuterrückstand so gut wie möglich ausgepresst. Dieses Verfahren wird bei harten, schlecht aufschließenden Wurzel-, Spross- und Rindenteilen angewandt, da die Inhaltsstoffe sonst nicht freigesetzt werden können; gut geeignet z.B. für Tormentillwurzel, Eichenrinde. Drogen, die ätherische Öle enthalten (z.B. Baldrianwurzel, Angelika- oder Liebstöckelwurzel) dürfen jedoch nicht gekocht werden, da die ätherischen Öle mit dem Wasserdampf entweichen würden. TCM-Drogen erfordern in der Regel eine längere Kochzeit.

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